Warum Veränderung aktiv gestaltet werden muss

Warum Veränderungen aktiv gestaltet werden müssen

Ein neues Gerät anschaffen, eine neue Technologie einsetzen und dann funktioniert das schon irgendwie mit der Digitalisierung im Unternehmen? Wenn Sie so denken, dann sollten Sie am besten direkt zum Hörer greifen, damit wir uns mal ein wenig über die digitale Transformation bei Ihnen unterhalten können. Denn Digitalisierung bedeutet Veränderung und kann nur gelingen, wenn die Gestaltung der Veränderungsprozesse und die Integration der Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. Warum Veränderungen aktiv gestaltet werden müssen zeigt eine aktuelle Studie von Bitkom Research und Tata Consultancy Services.

It’s all about the change

Glücklicherweise denkt nur eine Minderheit der deutschen Unternehmen so, wie oben von uns beschrieben. Knapp jedes zweite Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern setzt mittlerweile Change-Management-Methoden ein um Strukturen anzupassen und Mitarbeiter bei der Digitalisierung mitzunehmen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Bei Großunternehmen (500+ Mitarbeiter) ist der Anteil sogar noch höher.

Um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten genügt es nicht, neue Geräte anzuschaffen oder Technologien einzusetzen. Digitalisierung im Unternehmen bedeutet die Veränderung von Prozessen und Strukturen, und so eine Veränderung muss aktiv gestaltet und begleitet werden. Change Management bedeutet, notwendige Veränderungen zu kommunizieren und jeden Einzelnen mitzunehmen.

Dr. Kay Müller-Jones, Leiter Consulting und Services Integration bei TCS

Erwartungen an Mitarbeiter in puncto Digitalkompetenzen

8 von 10 Unternehmen (84%) erwarten von ihren eigenen Mitarbeitern immer öfter Digitalkompetenzen um die Digitalisierung mitzugestalten. Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Angaben der Vorjahre (2017 waren es nur 66%). Gleichzeitig geben ebenso viele Unternehmen an, dass sie die Digitalkompetenzen der eigenen Mitarbeiter gezielt fördern um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Mehrheit der Unternehmen hat erkannt, dass sie selbst aktiv werden und die eigenen Mitarbeiter weiterbilden müssen. „Für die verbleibende Minderheit dürfte es allerdings höchste Zeit sein, hier aktiv zu werden“, bestätigt auch Dr. Axels Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research.

Die Studie zeigt, dass sich in den vergangenen Jahren die Erkenntnis immer weiter verbreitet hat, dass Digitalisierung nur zusammen mit den Mitarbeitern gelingen kann. Gut ausgebildete Fachkräfte sind kostbar für Unternehmen.

Sr. Axel Pols, Geschäftsführer Bitkom Research

Unternehmen setzen verstärkt auf agile Methoden

Beim Projektmanagement wird hierbei immer häufiger auf agile Methoden gesetzt. Rund 43% der Unternehmen geben an, manchmal, größtenteils oder immer agile Methoden zu verwenden. Bei Großunternehmen ist diese Entwicklung sogar noch deutlicher, mehr als jedes zweite Unternehmen setzt auf Scrum, Kanban & Co. Dies macht deutlich, warum Veränderungen aktiv gestaltet werden müssen. Denn so wie sich die Technologien verändern müssen sich auch die Projektmanagement-Methoden verändern. Die Digitalisierung erhöht das Veränderungstempo, agile Methoden sind ein Schlüssel, das eigene Tempo zu erhöhen und so nicht den Anschluss zu verlieren.

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