Die digitale Kommunikation leidet

Fehlender Support und unausgeschöpfte Potenziale: Die digitale Zusammenarbeit leidet

Bereits zum elften Mal hat die Kölner Digitalberatung NetFederation Ende des letzten Jahres den Digital Workplace Report herausgebracht. Von Ende April bis Mitte Juli 2020 wurden mehr als 400 Beschäftigten aus 50 deutschen Unternehmen 108 Fragen aus den Kategorien Technik, User Experience, Mobiles Arbeiten, Dialog & Interaktion sowie erstmalig auch Corona gestellt. Der thematische Fokus ist auf die Zufriedenheit mit dem digitalen Arbeitsplatz und dem aktuellen Digitalisierungsgrad der Plattformen gerichtet. Wie umfassend unterstützen interne Netzwerke Kommunikation, Kollaboration und Dokumentenablage? Wie zufrieden sind Nutzer und Verantwortliche damit? In einem Corona-Spezial wurden außerdem Intranet-Verantwortliche und -Nutzer danach gefragt, wie zufriedenstellend und umfangreich zur Corona-Pandemie kommuniziert wurde.

Das Ergebnis der Studie: Nur wenige Unternehmen sind aktuell in der Lage, das Potenzial interner Netzwerke in Gänze zu nutzen. Viele Arbeitnehmer*innen fühlen sich nicht ausreichend unterstützt. Die digitale Zusammenarbeit leidet darunter.

Eigentlich ganz zufrieden, aber…

Fangen wir mit den positiven Erkenntnissen des Reports an: Generell sind die Deutschen mit ihrem digitalen Arbeitsplatz in 2020 eigentlich ganz zufrieden. Rund 80 Prozent bezeichnen ihn als aktuell oder modern. Aber: Immerhin 20 Prozent bezeichnen ihn nach wie vor als altmodisch oder sogar „steinzeitlich“. Die größten Defizite des digitalen Arbeitsplatzes sind laut der Befragung in der internen Kommunikation und Kollaboration zu finden.

Wenn es um die tägliche Arbeit geht, sind interne Kommunikationsplattformen die wichtigste Informationsquelle für Beschäftigte. Gerade durch die Corona-Pandemie haben Tools und Plattformen für die interne Kommunikation neu an Bedeutung gewonnen. Dementsprechend hoch sind aber auch die Erwartungen der Arbeitnehmer*innen, dass diese Plattformen auch zum zentralen Ort für die digitalisierte Zusammenarbeit werden. Orte wie das Intranet sollen die digitale Zentrale werden, in der die Beschäftigten jeden Morgen ankommen und sich die für sie relevanten Informationen holen.

Viele Unternehmen lernen jetzt erst, wie digitale Zusammenarbeit wirklich funktioniert.

Edin Rekić, Geschäftsführer der NetFederation

Das Problem ist jedoch, dass viele Unternehmen für diese Aufgabe noch nicht gerüstet sind. Ein großes Manko herrscht vor allem beim Support der Angestellten. Insbesondere im Homeoffice fühlt sich nur rund die Hälfte der Befragten wirklich unterstützt. Ein Drittel der Studienteilnehmer sagt sogar, dass die internen Plattformen für ihre Arbeit im Homeoffice kaum eine Rolle spielen.

Das Problem: Die digitale Zusammenarbeit leidet

Der digitale Arbeitsplatz wird zwar als Informations- und Kommunikationskanal geschätzt, aber wenn es um die Kollaboration und interne Kommunikation geht werden Defizite deutlich. Technische Features, die in beiden Punkten zu einer deutlichen Verbesserung führen können, wie z.B ein Chat, Suchfunktionen oder Videokonferenzen, werden schlecht bewertet oder gar nicht erst benutzt. Darunter leidet die digitale Zusammenarbeit. Der Digitalisierungsschub durch Corona und die dadurch resultierende zunehmende Wichtigkeit des Digital Workplace haben viele Unternehmen schlichtweg überfordert. Nur wenige sind aktuell in der Lage, das Potenzial der digitalen internen Netzwerke in Gänze zu nutzen. Dies zu ändern wird eine der größten Herausforderungen für 2021 werden.

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