Dauerhafte Digitalisierung?

Dauerhafte Digitalisierung?

Erwirkt die Corona-Pandemie eine dauerhafte Digitalisierung bei den deutschen Arbeitgebern? Um direkten Kontakt und weitere Ansteckungen zu vermeiden, mussten viele Unternehmen ihre Arbeitsprozesse in den letzten Wochen umgestalten. Auch um der Sorgfaltspflicht gegenüber den MitarbeiterInnen nachzugehen ging es vom Büro ins Homeoffice. Die Digitalisierung hat schlagartig an Bedeutung gewonnen. Das mussten vor allem die Unternehmen feststellen, die ihre Aktivitäten in puncto digitale Transformation zuvor vernachlässigt hatten. Wie eine repräsentative Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation zeigt, ist die aktuelle Zufriedenheit der Mitarbeiter und der Wunsch nach mehr Homeoffice groß. Ist es daher also notwendig, dauerhaft auf digital umzustellen?

Mehr Homeoffice, mehr Akzeptanz

Die Arbeit im Homeoffice hat im Zuge der Coronakrise einen mäßigen Zuwachs erfahren. 43% der erwachsenen Berufstätigen in Deutschland, und somit 8% mehr als vor der Corona-Pandemie, arbeiten derzeit von Zuhause. Dies zeigt eine Kurzumfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation, die vom 27. bis 29. März 2020 durchgeführt wurde.

bidt: Befragung von berufstätigen Onlinern ab 18 Jahren unter Nutzung von Google Surveys, März 2020

Die Akzeptanz für das Homeoffice ist hoch. Ganze 81% der Befragten geben an, dass sie sich bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden wohlfühlen. Gut ein Drittel der aktuellen Homeoffice-NutzerInnen gibt an, dass sich ihre Beurteilung von Homeoffice verbessert hat. Bei nur 6 % hat sie sich verschlechtert, bei einer großen Mehrheit (54 %) ist sie unverändert geblieben. Während als Vorteil von den meisten neuen NutzerInnen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie genannt wird, empfinden Andere die Trennung von Privat- und Berufsleben als schwieriger und sehen darin eine Mehrbelastung.

bidt: Befragung von berufstätigen Onlinern ab 18 Jahren unter Nutzung von Google Surveys, März 2020

Wunsch nach mehr, auch nach der Krise

Die überwiegend positive Beurteilung des Homeoffice zeigt sich auch im Wunsch von ArbeitnehmerInnen nach mehr Homeoffice, auch nach der Krise. 68 % von denen, die dies bei ihrer Tätigkeit grundsätzlich für möglich halten, wünschen sich von ihrem Arbeitgeber, dass dieser auch nach der Krise mehr Homeoffice anbietet.

bidt: Befragung von berufstätigen Onlinern ab 18 Jahren unter Nutzung von Google Surveys, März 2020

Kommt die dauerhafte Digitalisierung?

Es ist zu erwarten, dass die aktuellen Effekte der Coronakrise auch dauerhaft zu einer agileren, digitaleren und moderneren Arbeitsweise beitragen werden. Eine Beschleunigung der Aktivitäten im Bereich Digitalisierung wird sich auf jeden Fall bemerkbar machen. Die in Deutschland vor der Krise intensiv gelebte „Präsenzkultur“ wird einen Wandel erleben und flexiblere Arbeitsformen wie z.B. Homeoffice an Bedeutung gewinnen. Die Unternehmen, die sich jetzt gut aufstellen und auf gute Kollaborationstools, wie z.B. Microsoft Teams, setzen, werden langfristig davon profitieren. Unsere erfahrenen Berater helfen beim Einstieg in die moderne Unternehmenskommunikation und Kollaboration. Wenn Sie die derzeit lizenzkostenfreie Version von Teams sofort nutzen wollen und Ihren Mitarbeitern, die wegen Corona im Homeoffice sind, ein Werkzeug an die Hand geben wollen, sprechen Sie uns an.

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