2021_Was_kommt_bleibt_geht

2021: Was kommt? Was bleibt? Was geht?

Und das war er dann auch schon: der erste Monat im Jahr 2021. Mit Lockdown und Homeoffice hat er sich jedoch kaum von den vergangenen Monaten des letzten Jahres unterschieden. Wenn man allerdings genau ein Jahr zurückblickt, könnten die Unterschiede kaum größer sein. Was Anfang 2020 in Sachen Digitalisierung für viele Unternehmen noch undenkbar war, ist heute fast Standard. Doch was lässt sich für Unternehmen aus den vergangenen Entwicklungen ableiten? Und welche Auswirkungen haben die Entwicklungen auf das neue Jahr? Wir wagen einen (digitalen) Ausblick auf 2021: Was kommt? Was bleibt? Was geht?

Was kommt – Fokus auf die Cloud

Die Cloud hat als Technologie im Jahr 2020 noch stärker an Bedeutung gewonnen und ist inzwischen gut etabliert. 2021 geht die „Cloudisierung“ deutscher Unternehmen weiter. Es wird das Jahr, in dem es gilt, Souveränität im Umgang mit der Cloud-Technologie zu erlangen und das Gelernte mithilfe einer Cloud-Strategie umzusetzen. Denn vielen Unternehmen ist der Mehrwert der Cloud noch nicht klar und die Diskrepanz zwischen dem Stand der Technologie und dem Stand von Unternehmen ist noch zu groß. Um dieser Situation zu begegnen, ist ein professionelles Change-Management nötig, das die Akzeptanz bei den Mitarbeiter*innen zum Ziel hat sowie sie für neue Themen und Herausforderungen, die die Cloud mit sich bringt (Stichwort Datenschutz) zu sensibilisieren.

Allerdings wird auch der finanzielle Aspekt im Fokus vieler Unternehmen stehen. Während sich die Kosten für Cloud-Kapazitäten 2019 auf mehr als 14 Milliarden US-Dollar beliefen werden sie 2021 auf rund 21 Milliarden US-Dollar ansteigen. Das Problem? Unternehmen vergeuden Rechenleistung, da sie ihre Cloud-Szenarien überdimensioniert auslegen und erzeugen so Kosten für Cloud-Kapazitäten, die sie gar nicht benötigen. Ein Phänomen, das mittlerweile mit dem Begriff „Cloud Waste“ schon einen eigenen Namen bekommen hat. Die Cloud auch unter finanziellen Gesichtspunkten zu optimieren wird daher ein weiterer Trend für 2021 sein.

Was bleibt – Homeoffice und digitale Kollaboration

Homeoffice und digitale Kollaboration werden auch 2021 die Arbeit bestimmen

Die Arbeit im Homeoffice wird auch 2021 die Arbeitswelt bestimmen. Umfragen zeigen, dass nur jeder dritte Homeoffice-Nutzer dauerhaft zurück ins Büro will, also zurück in eine Zeit vor Corona. Das bedeutet auch, dass die digitale Kollaboration weiterhin von Bedeutung sein und bleiben wird. Anfängliche Stolpersteine wie falsch eingestellte Kameras oder keine klaren Kommunikationsregeln in virtuellen Meetings wurden zwar beseitigt, allerdings wird das Potenzial interner Netzwerke und Kollaborationstools in vielen Unternehmen noch nicht in Gänze genutzt. Damit die digitale Zusammenarbeit nicht leidet, müssen Unternehmen 2021 verstärkten Support für die Mitarbeiter*innen anbieten.

Was geht – Veraltete Führungsstile

Relativ früh führte der erste Lockdown 2020 vielen Führungskräften das vor Augen, was sie lange nicht wahrhaben wollten: Veraltete Führungsstile, die durch enge Führung und Kontrolle geprägt sind, funktionieren nicht und blockieren den Workflow. Die Unternehmen und Führungskräfte, die den im Lockdown entstandenen Raum für Eigeninitiative und Selbstorganisation zugelassen und gefördert haben, arrangierten sich deutlich besser mit dem „New Normal“ als diejenigen, die an alten Methoden festhalten wollten. Auch 2021 wird der Großteil unserer Arbeitswelt durch selbst organisierte und flexible Arbeit bestimmt sein. Moderne Führung muss daher situativ, kooperativ und partizipativ gestaltet werden. Nur wenn Führungskräfte offen für neue Wege bei der Mitarbeiterführung sind und sich vom klassischen Top-down-Ansatz verabschieden, werden sie in der zukünftigen Arbeitswelt Erfolg haben.

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