Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /var/www/web23327727/html/wp-content/themes/yootheme/archive.php on line 47

Kategorie: Digitalisierung

Unternehmen fehlt Vertrauen in eigene Mitarbeiter

Unternehmen fehlt das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter

Ganzen 72% deutscher (Groß-) Unternehmen fehlt das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, wenn es um die digitale Transformation geht. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Beratungsgesellschaft Etventure hervor. Während 2017 noch fast jedes zweite Großunternehmen seine Mitarbeiter für ausreichend qualifiziert hielt, die Digitalisierung voranzutreiben, sind es jetzt gerade noch rund ein Viertel.

Trainingserfolge verpuffen

Nach eigener Aussage investieren die Unternemen zwar stark in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter, jedoch verpuffen die Trainingserfolge im Betriebsalltag häufig zu schnell wieder. Den Unternehmen fehlt folglich das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, die digitale Transformation voranzutreiben. Etventure Geschäftsführer Philipp Depiereux sieht hier das Grundproblem vor allem darin, dass der notwendige Kulturwandel und disruptive Ansätze nicht ganzheitlich in den Unternehmen verankert seien.

„Die Digitale Transformation bedeutet vor allem ein Kulturwandel im Arbeiten und im Mindset, weg vom perfektionistischen ‚Ingenieursdenken‘, weg vom Fokus auf das Produkt, hin zum Kunden. Die Disruption darf nicht gescheut, sondern muss selbst herbeigeführt werden.“

Philipp Depiereux, Geschäftsführer Etventure

Selbstverschuldetes digitales Defizit

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär sieht vor allem die Unternehmen selbst in der Verantwortung. Die Digitalisierung muss die erste Priorität sein und top down implementiert werden. Je länger man wartet, desto größer wird das digitale Defizit. Das Erfolgsrezept heißt laut Etventure: Raus aus der Kernorganisation und rein in einen geschützten Raum. Nur hier können digitale Geschäftsmodelle mit neuen Methoden entwickelt, getestet und umgesetzt werden. Mitarbeiter können so neue Methoden und Agilität leben und erfahren die direkte Wirkung. Die Erfolge aus den geschützten Digitaleinheiten helfen dann andere Mitarbeiter zu begeistern und so das gesamte Unternehmen und die Kernorganisation sukzessive zu transformieren.

Die Digitalisierung funktioniert wie Tetris

Die Digitalisierung funktioniert im Prinzip wie Tetris

Kennen Sie noch Tetris? Spieler müssen bei dem Computerspielklassiker vom oberen Rand des Spielfelds herunterfallende, unterschiedlich formatierte Steine in 90-Grad-Schritten drehen und so verschieben, dass sie am unteren Rand horizontale, möglichst lückenlose Reihen bilden. Sobald eine Reihe komplett ist, verschwindet sie. Ein simples Prinzip, das im besten Fall Spaß bringt und funktioniert. Die Digitalisierung funktioniert im Prinzip wie Tetris, nur dass die Bausteine hier Infrastrukturen, eine zuverlässige, schnelle Konnektivität und Security sind.

Wie die Digitalisierung und Tetris zusammenpassen

Was das konkret für die Betroffenen bedeutet, beleuchtet Thomas van Zütphen in seiner Story „Vier Steine zum Staunen“. Beim strategischen Ansatz einer ganzheitlichen Digitalisierung müssen verschiedene Bausteine zugleich aufeinander und auf die Bedarfe des eigenen Unternehmens zugeschnitten sein. Die Digitalisierung als Ganzes gesehen ist der Kitt, der diesen Bausatz zusammenhält. Nur, wenn alles passgenau ineinandergreift, hat die Digitale Transformation gute Aussichten auf Erfolg. Anderenfalls läuft das ganze Konstrukt Gefahr, seinen Zweck nicht zu erfüllen, sollte sich nur einer der Steine als nicht belastbar erweisen. Bei der Digitalisierung geht es vor allem darum, die Bausteine Infrastruktur, Konnektivität und Security zu einem belastbaren Gerüst miteinander zu verbinden.

Strukturierte Herangehensweise

Ganz wie bei Tetris ist es auch bei digitalen Transformationsprozessen unverzichtbar, diesen ganzheitlich zu betrachten. Insellösungen bringen so gut wie nie den erhofften Erfolg. Dieser Grundsatz wird leider nach wie vor zu häufig vernachlässigt. Einem weltweiten Digital Performance Index zufolge, bei dem 343 führende Unternehmen aus acht Branchen befragt wurden, gelang es 2018 gerade einmal sechs Prozent der Firmen, mit ihren digitalen Investitionen ihre finanzielle Performance zu verbessern oder neues Wachstum zu generieren. Die überwiegende Mehrheit erzielte dagegen keinen in der Bilanz sichtbaren Mehrwert.

Planning – Acting – Implementing

Damit Ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt wird, entwerfen wir mit Ihnen Ihre Strategie zu den Themen Future Workplace, Future Communication, Compliance, Security, Prozesstransformation und Cloud.
Sie definieren Ziele, wir Konzeptionieren die Roadmaps. Ihre Vision wird unsere Mission. Lassen Sie uns gemeinsam Tetris spielen.

In jeder zweiten deutschen Firma ist bei der Digitalisierung Unterstützung aus der Führungsebene Mangelware

In jeder zweiten deutschen Firma ist bei der Digitalisierung Unterstützung aus der Führungsebene Mangelware

Wie steht es denn nun um die Digitalisierung in Unternehmen? Weltweit und natürlich vor allem in Deutschland? Damit hat sich eine weltweite Studie von Wipro Digital beschäftigt. Zentrale Ergebnisse: Die Notwendigkeit der Digitalisierung ist in den Unternehmen angekommen. Aber in jeder zweiten deutschen Firma ist bei der Digitalisierung Unterstützung aus der Führungsebene Mangelware.

Besseres gemeinsames Verständnis

Fangen wir mit etwas Positivem an. In neun von zehn Unternehmen in Deutschland ist man sich darüber einig, was die „digitale Transformation“ überhaupt bedeutet. Dies sah vor zwei Jahren noch anders aus. In 2017 war mangelndes gemeinsames Verständnis von digitaler Transformation für jeden vierten Befragten ein wesentliches Hindernis für den Erfolg digitaler Projekte.

Digitale Transformationsprozesse sind keine Zeitverschwendung

Und auch die Erkenntnis, dass digitale Transformationsprozesse keine Zeitverschwendung sind, ist mittlerweile weitgehend in den deutschen Unternehmen angelangt. Während in 2017 nur knapp die Hälfte der befragten Unternehmen angaben, erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Strategien zur digitalen Transformation zu agieren, so sind es heute ganze 87 %.

Die Frage ist nicht wann, sondern wie

In Hinblick auf das Verhalten der Führungskräfte lässt sich festhalten, dass in den letzten zwei Jahren durchaus verstanden wurde, dass die Digitalisierung jedes Unternehmen betrifft. Probleme tauchen jedoch bei der Umsetzung auf. 60 % deutscher Führungskräfte geben an, nicht dazu in der Lage zu sein, ihre Teams und Mitarbeiter dazu zu bringen neue Methoden oder Technologien zu nutzen. Wiederum 54 % der Angestellten werden der Führungsebene mangelnde Unterstützung vor.

QUALIFY yourself and your team!

In den zahlreichen digitalen Projekten, die wir in verschiedenen Unternehmen begleiten durften, konnten wir immer wieder feststellen, dass mit den Themen einer digitalen Transformation viele Unternehmensveränderungen einhergehen. Der Scope reicht vom Management bis zur Sachbearbeitung. Gewohnte Arbeitsweisen müssen angepasst oder umgestellt, neue Denkweisen verinnerlicht und etabliert werden. Hierbei will insbesondere kollaborieren zwischen den Teams aber auch mit der Führungsebene gelernt sein, denn Silodenken ist passé !
Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen auf diesen neuen Wegen mit Trainings, Schulungen und Workshops. Sprechen Sie uns gern an!

Digitalisierung verändert Anforderungen an CEOs

Digitalisierung verändert die Anforderungen an CEOs

Wie sieht der typische CEO der Zukunft aus? Welche Qualifikationen bringt er mit? Über welche Stationen führte seine Karriere? Damit beschäftigt sich der C-Tracker Deutscher Mittelstand des Personaldienstleister Robert Half. Hierbei wurden die Lebensläufe von 62 Vorstandsvorsitzenden deutscher Unternehmen untersucht. Die Unternehmen gehören zu den 100 umsatzstärksten Firmen in Familienbesitz in Deutschland. Das Ergebnis: Die Digitalisierung verändert die Anforderungen an CEOs.

Der typische CEO im Mittelstand

55,6 Jahre alt, männlich (94 %), deutsch (97 %). So sieht der typische CEO im Mittelstand laut C-Tracker aktuell aus. Die meisten CEOs besetzen ihre Position im Durchschnitt bereits seit 14,8 Jahren. Ganze 62 % waren bereits vorher im Unternehmen beschäftigt und wurden intern befördert. Aktuelle gesellschaftliche Trends deuten jedoch auf zukünftige starke Veränderungen.

Anzahl der Arbeitgeber steigt

Insbesondere bei der Betrachtung der Werdegänge getrennt nach Altersgruppen lassen sich spannende Trendwenden und Unterschiede ableiten. Jüngere CEOs (34-50 Jahre) haben bislang im Durchschnitt 2,9 Arbeitgeber, Ältere (55-81 Jahre) 2,6. Auf den ersten Blick kein großer Unterschied, wenn man jedoch bedenkt, dass die Jüngeren eventuell noch einen oder mehrere Wechsel vor sich haben, ist zu vermuten, dass die durchschnittliche Anzahl an Arbeitgebern steigt.

Kaum ein Millennial wird – wie in der Babyboomer-Generation noch üblich – mehrere Jahrzehnte in einem Unternehmen bleiben.

Christian Umbs, Managing Director Robert Half

Digitalisierung sorgt für neue Berufsbilder und verändert die Anforderungen an CEOs

Aktuell kommen nur 4 % der CEOs aus dem IT-Bereich. Da die Digitalisierung aber, insbesondere in der IT, neue Berufsbilder schafft, ist anzunehmen, dass zukünftig immer mehr Arbeitnehmer den Sprung zum CEO machen. Aber auch der Anspruch auf Gleichberechtigung, unabhängig von Geschlecht und Herkunft, wird die Veränderungen am Arbeitsmarkt zukünftig beeinflussen. „Die Entwicklung hin zu mehr Diversität muss und wird sich fortsetzen – auch auf Geschäftsführungsebene. Unternehmen, die bei der Besetzung ihrer Führungsriege auf Frauen, Arbeitnehmer unterschiedlicher Herkunftsländer und die Förderung junger Manager verzichten, sind nicht zukunftsfähig“, betont Umbs.

We want Digital Heroes!

Auch wir bei BRICKS sind stets auf der Suche nach „Heroes“, die mit uns den digitalen Wandel gestalten wollen. Die persönliche und fachliche Entwicklung von Talenten, die es zum CEO bringen wollen, ist uns dabei besonders wichtig und wird von allen Seiten gefördert. Kommen Sie an Board!

Woran die digitale Transformation scheitert

Woran die digitale Transformation scheitert

Nur zwölf Prozent der Unternehmen erreichen ihre Transformationsziele. Dies zeigt die Studie „Soul Searching: True Transformations Start within“ der Unternehmensberatung Bain & Company (2018). Für die Studie wurden weltweit 400 Top-Manager befragt. Woran die digitale Transformation scheitert und welche Erfolgsfaktoren es gibt, um nicht Opfer des „digitalen Darwinismus“ zu werden, wollen wir genauer unter die Lupe nehmen.

Der digitale Darwinismus

Nokia, Kodak, Blackberry. Dies sind nur drei Beispiele früherer Weltmarktführer, die der „digitalen Darwinismus“ aussortiert hat. Es wird deutlich, dass Unternehmen, die den Transformationsprozess nicht frühzeitig und umfassend angehen, scheitern. Nur den wenigsten Unternehmen gelingt es, sich von der Konkurrenz abzugrenzen. So bleiben zum Ende nur noch Mittelmaß oder Aufgeben übrig. Woran genau scheitern aber so viele Unternehmen und welche Umsetzungsrisiken liegen vor? Laut der Studie liegt es vor allem daran, dass die eigenen Mitarbeiter nicht rechtzeitig von den Führungskräften eingebunden werden und dass keine klare Strategie für Veränderungsprozesse vorliegt.

Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation

Um digitale Projekte erfolgreich umzusetzen, definieren die Berater von Bain insgesamt vier Faktoren:

Engagement – Führungskräfte müssen eine Vision entwickeln und diese auf die Sicht der Mitarbeiter herunterbrechen. Wenn die Ziele bekannt und verstanden sind, werden Probleme und Strapazen, die bei der Umsetzung auftreten können, von der Belegschaft akzeptiert.

Einbindung – Die Kommunikation mit der Belegschaft und das Einbinden von Fachwissen, das bei den Mitarbeitern eventuell im Verborgenen schlummert, sind Schlüsselrollen für die erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation. Mitarbeiter können so Verantwortung übernehmen und den Wandel aktiv mitgestalten und vorantreiben.

Unterstützung – Um neue Prozesse umzusetzen, müssen Mitarbeiter, z.B. mit Schulungen, unterstützt werden. Wer offen für neue Kompetenzen ist und diese in der Praxis anwendet, treibt den Wandel von alleine mit voran.

Leadership – Unabdingbar für den Transformationserfolg ist eine gute Führung. Die Umsetzung ist laut Bain zu 80 % für den Erfolg verantwortlich. Das Management sollte die Aufgabe nicht delegieren, sondern selbst übernehmen.

Strategie first!

Wir bei BRICKS sind davon überzeugt, dass eine klare Strategie der Schlüssel zum Erfolg ist. Damit Ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt wird, entwerfen wir mit Ihnen Ihre Strategie zu den Themen Future Workplace, Future Communication, Compliance, Security, Prozesstransformation und Cloud. Sie definieren Ziele, wir konzeptionieren die Roadmaps sodass Ihre Vision unsere Mission wird. Sprechen Sie uns einfach an!

Vorteile der Digitalisierung für den Handel

Welche Vorteile bringt die Digitalisierung für den Handel?

Während viele Branchen bereits von den Technologien und Chancen der Digitalisierung profitieren, scheint der Handel noch etwas hinterher zu hängen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass die Digitalisierung im Handel im Aufwind und aktuell der bestimmende Trend ist. Welche Vorteile bringt die Digitalisierung für den Handel aber wirklich?

Kaufverhalten analysieren – Kundenbeziehung verbessern

Ein wesentlicher Vorteil der Digitalisierung liegt in der Verbesserung der Kundenbeziehung. Indem Sie die Interessen und Kaufabsichten Ihrer Kunden analysieren, z.B. durch spezielle Datenbanken die das Kaufverhalten speichern, lassen sich personalisierte Angebote erstellen. Durch das individuelle Eingehen auf jeden einzelnen Kunden wird Interesse signalisiert, was im Ergebnis zu einer höheren Zufriedenheit bei den Kunden führt. In der Folge führt dies zu einer höheren Bindung an Ihr Unternehmen. Auch die Analyse von Bewegungsprofilen der Kundschaft (z.B. durch Infrarotsensoren) und der daraus resultierenden Optimierung beim Aufbau des Ladengeschäfts kann sich positiv auf das Kauferlebnis und die Kundenbindung auswirken.

Organisatorische und logistische Vorteile nutzen

Während Großunternehmen schon lange von guten Warenwirtschaftssystemen profitieren, stehen auch kleinen und mittleren Unternehmen mittlerweile hervorragende Systeme zur Verfügung. So können Sie sowohl organisatorische als auch logistische Vorteile nutzen. Wie der Digitalisierungsindex Mittelstand 2018, zeigt, nutzen bereits ein Drittel der Handelsunternehmen digitale Prozesse, z.B. bei der Bearbeitung von Urlaubsanträgen oder der Erstellung der Lohnabrechnungen. Durch intelligente Systeme kann aber auch das Sortiment optimiert werden. Bestellmengen lassen sich leichter ablesen und vernetzte Produkte liefern Unternehmen durch Echtzeitanalysen optimale Einblicke in ihre Warenbestände. So melden z.B. intelligente Regale, wenn der Warenbestand eines Produktes zur Neige geht. Eine schnelle Nachbestellung ist dadurch garantiert. Gleichzeitig werden Ladenhüter schneller erkannt und können ggf. aus dem Sortiment genommen werden.

Umsatz durch digitale Angebote steigern

Die Mehrheit der Kunden will heutzutage sowohl off- als auch online bedient werden. Hier können bereits kleine Maßnahmen wie eine Website oder ein Online-Shop dem stationären Handel Vorteile im Form von höheren Umsätzen und größerer Reichweite bringen. Auch aus Marketingsicht können so neue Potenziale ausgeschöpft werden.

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter

Bei jedem digitalen Projekt, insbesondere wenn Sie erste Schritte in Richtung Digitalisierung Ihres Unternehmens wagen wollen, ist die Einbindung und Qualifizierung Ihrer Mitarbeiter von enormer Bedeutung. Gewohnte Arbeitsweisen müssen angepasst oder umgestellt, neue Denkweisen verinnerlicht und etabliert werden.  Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen auf diesen neuen Wegen mit Trainings, Schulungen und Workshops. Sprechen Sie uns einfach an!

Top 10 der digitalen Ängste der Deutschen

Die digitalen Ängste der Deutschen

Wie lauten die Top 10 digitalen Ängste der Deutschen? Erstmals wurden die deutschen Bundesbürger repräsentativ nach ihren digitalen Ängsten befragt. Durchgeführt wurde die Umfrage von ibusiness und Appinio. Insgesamt 1.075 Teilnehmer gaben ihre Einschätzung zu persönlichen und abstrakten Ängsten in Bezug auf die Digitalisierung ab – von „Ich habe Angst vor Jobverlust, weil Roboter meine Arbeit übernehmen“ bis zu „Ich habe Angst, dass durch das Netz mehr Hassparolen verbreitet werden“. Dabei konnten die Teilnehmer einen Wert zwischen 1 („keine Angst“) und 6 („sehr große Angst“) eingeben.

Ängste vor Datenmissbrauch überwiegen

Insgesamt sieben Themenbereiche wurden mit der Studie abgefragt: Künstliche Intelligenz, Sicherheit, Arbeitswelt, Gesellschaft, Persönliches Umfeld, Politik und Daten. Die größten Ängste empfinden die Deutschen hierbei hinsichtlich Datenmissbrauch. Gleich fünfmal sind diesbezügliche Ängste in den Top 10 gelistet, gefolgt von Ängsten vor steigender Kriminalität und fehlender Sicherheit (dreimal vertreten).

Gesellschaftliche Themen weniger stark vertreten

Als einziges gesellschaftliches Thema ist das Phänomen „Fake News“ in den Top 10 vertreten. Dass die Gesellschaft verlernt, Fakten zu akzeptieren, liegt mit einem Durchschnittswert auf Platz fünf.

Die Top 10 der digitalen Ängste der Deutschen

  1. Meine Daten werden missbraucht (4,70; Daten) 
  2. Kriminalität im Internet steigt (4,68; Sicherheit) 
  3. Bürger werden mehr überwacht (4,58; Daten) 
  4. Terroristische Cyber-Attacken (4,54; Sicherheit)
  5. Gesellschaft verlernt, Fakten zu akzeptieren durch Fake-News (4,54; Gesellschaft)
  6. Spionage aus dem Ausland wird leichter (4,53; Sicherheit) 
  7. Personenbezogene Daten werden unnötig gespeichert (4,52; Daten) 
  8. Totale Überwachung (4,47; Daten) 
  9. Bürger erleiden Kontrollverlust über eigene Daten (4,46; Daten)
  10. Kriminelle kriegen mehr Macht (4,46; Sicherheit) 

Geringste Angst vor mangelnden persönlichen Kompetenzen

Eine interessante Erkenntnis der Studie liefern auch die Antworten auf die Frage, wovor sich die Teilnehmer am wenigsten fürchten – nämlich davor, selbst als „digitaler Analphabet zu enden“. Alle Befragten fühlen sich anscheinend dazu in der Lage, mit den Herausforderungen der Digitalisierung mitzuhalten.

Welche Sorgen bereitet Ihnen oder Ihren Mitarbeitern die Digitalisierung? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, damit wir Ihnen diese Ängste nehmen können!

Digitales Lernen in der Personalentwicklung

Digitales Lernen in der Personalentwicklung

Ob Video-Calls, Messenger oder Webinare, der Einzug der Digitalisierung in der Arbeitswelt ist überall spür- und erlebbar. Für große Unternehmen ist es längst selbstverständlich, ständig verfügbar und vernetzt zu sein. Um in der schnelllebigen Arbeitswelt konkurrenzfähig zu bleiben, gilt es vor allem, auch die Mitarbeiter entsprechend weiterzubilden und zu schulen, wenn es um digitale Kompetenzen geht. Und auch die Personalentwicklung selbst muss sich mit ihren Lernformaten anpassen. Wie sich digitales Lernen in der Personalentwicklung gestalten lässt und welche Lernformen und Vorteile Sie für Ihre betriebliche Weiterbildung nutzen können wollen wir Ihnen mit unserem Artikel erläutern.

Status Quo in der betrieblichen Weiterbildung: Mischformen

Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und der IMD Business Schweiz hat sich sich mit dem Status Quo in Hinblick auf die VDie Ergebnisse zeigen, dass die meisten Unternehmen in der Personalentwicklung auf Mischformen bei Lernstrategien setzen. Die meisten wollen sich nach wie vor nicht vom klassischen Seminarraum lösen. Dass man sich im Präsenzseminar besser austauschen und über Erfahrungen berichten kann ist immer noch der vorherrschende Gedanke. Nichtsdestotrotz werden vereinzelt ergänzende digitale Lernformate eingesetzt (siehe Schaubild).

Digitale Lernformate in Unternehmen
Welche digitalen Lernformate werden genutzt?

Vorteile digitalen Lernens? Reichweite und Kostenersparnisse

Einer der größten Vorteile, den digitalen Lernformate mit sich bringen, ist die hohe Reichweite, die durch die neuen Formate ermöglicht wird. Mit digitalen Formaten können Mitarbeiter auf der ganzen Welt erreicht werden, völlig unabhängig von Zeit und Ort und ohne großen organisatorischen Aufwand. Die Lerninhalte und Informationen müssen einmalig erstellt werden und können den Lernenden mehrfach und inhaltlich gleichbleibend gezeigt werden. Ein weiterer Vorteil ist bei der Ersparnis bei Reisezeit und Reisekosten zu finden. Während die Mitarbeiter früher zu den Seminaren und Fortbildungen reisen mussten (und bei mehrtägigen Veranstaltungen auch noch Übernachtungskosten hinzukamen) fällt dies im Rahmen des digitalen Lernens weg.

Messung des Lernerfolgs und fehlende Infrastrukturen

Voraussetzung für die Einführung digitaler Lernformate ist eine passende (IT-) Infrastruktur. Gerade in kleineren Unternehmen, wo weniger Mitarbeiter zu schulen sind, scheint es aber oft nicht lukrativ, den Schritt in Richtung digitales Lernen in der Personalentwicklung zu gehen. In unseren Augen ist aber gerade dann der Nutzen durch den Austausch mit anderen Lernenden, auch über das Unternehmen hinaus, besonders hilfreich.

Eine Schwierigkeit mit der sich die Unternehmen bislang noch konfrontiert sehen ist zudem die Herausforderung der Messung des Lernerfolgs. Wie die KPMG Studie zeigt, können viele Unternehmen nicht wirklich prüfen, inwiefern das digital Gelernte wirklich im Berufsalltag genutzt wird und geben zudem an, dass viele Kurse nicht bis zum Ende durchgeführt werden. Dies kann zum einen an den Lerninhalten oder aber an der Motivation der Teilnehmer liegen. Um alle Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Leistungsständen und technischem Verständnis auf dem Lernweg abzuholen ist es daher äußerst wichtig, über eine flexible und durchdachte Strategie mit adaptiven Bausteinen und Lerninhalten zu verfügen. Je nach Berufsfeld, persönlichen Vorlieben und Wissensstand ihrer Mitarbeiter sind individuelle Lernformate notwendig, die vorher strategisch ermittelt werden müssen. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie hierbei Hilfe benötigen.

Skills

21st Century Skills sind mehr als nur Digitalkompetenz

Die Arbeitswelt wird durch die Digitalisierung dynamischer. Gut, das haben wir alle schon mehrfach gehört und diverse Studien darüber gelesen, wie sich vor allem Arbeitgeber auf die Veränderungen durch den digitalen Wandel vorbereiten können. Aber was ist mit der Arbeitnehmerperspektive? Wie werden dort die Veränderungen im Arbeitsleben wahrgenommen? Wie bewerten die Arbeitnehmer sich und ihre Kompetenzen im Zuge der Digitalisierung selbst? Wie eine Umfrage unter über 1.000 deutschen Arbeitnehmern mit Abitur oder universitärem Abschluss zeigt, ist es für die meisten selbstverständlich, sich neue Kompetenzen anzueignen um sich selbst anpassungsfähig und digital zu machen. Und die Befragten wissen: 21st Century Skills sind mehr, als nur Digitalkompetenz.

Häufige Jobwechsel sind nichts Außergewöhnliches

Kurze Frage zum Einstieg: Wie viele verschiedene Arbeitgeber oder gar Jobs hatten ihre Eltern oder ihre Großeltern? Die meistens von Ihnen werden diese Frage wahrscheinlich mit „einen oder zwei“ beantworten, was symbolisch ist für die Arbeitswelt der vergangenen Generationen. Während man früher einen Beruf gelernt und diesen meist vom Ende der Ausbildung oder des Studiums bis zum Renteneintritt ausgeübt hat, reicht dies den Arbeitgebern von heute nicht mehr aus. Der Lebensberuf als solches existiert für die meisten nicht mehr, häufige Jobwechsel sind nichts Außergewöhnliches. Dies bestätigt die Umfrage des unabhängigen Marktforschungsunternehmens respondi im Auftrag des Video Recruiting Anbieters viasto: 75% der Befragten sind daran interessiert, einen Jobwechsel in ein neues Berufsfeld vorzunehmen. Der meist genannte Grund (60%): „Veränderung gehört halt dazu“.

Wunsch nach beruflicher Veränderungen in allen Altersklassen

Die Dynamik der Digitalisierung scheint sich auf das berufliche Leben fast aller Arbeitnehmer zu übertragen. Denn die Annahme, dass der Wunsch nach beruflichen Veränderungen nur auf die Digital Natives und Generations X, Y, Z zutrifft, ist falsch. Ein grundlegendes Interesse an einem Wechsel des Berufsfeldes ist bei allen befragten Altersklassen vorhanden, wobei die stärkste Ausprägung mit einer Zustimmung von bis zu 87% bei den unter 40-Jährigen zu finden ist.

Anpassung der benötigten Kompetenzen notwendig

Aber wenn das „normale“ Berufsleben nicht mehr so geradlinig verläuft wie früher hat dies auch Auswirkungen auf die benötigten Kompetenzen, die Arbeitnehmer mitbringen müssen. Sowohl der Job an sich als auch die Fähigkeiten sollten daher immer als im Wandel verstanden werden, nicht zuletzt, weil sich heutzutage komplett neue Berufsfelder wesentlich schneller entwickeln als je zuvor. Wie der World Economics Forum Future Jobs Report angibt, werden gut zwei Drittel der heute eingeschulten Grundschüler später in Jobs arbeiten, die heute noch gar nicht existieren. Die Komplexität der Arbeitswelt nimmt zu und um in ihr bestehen zu können muss man sich selbst und seine Fähigkeiten stetig weiterentwickeln. Für die Arbeitnehmer ist dies selbstverständlich, wie die Studie zeigt.

Mehr als nur Digitalkompetenz

Auch über die Inhalte der neuen Skills sind sich die Arbeitnehmer selbst im Klaren. Um im Job anpassungsfähig und digital zu bleiben erachten sie Offenheit für Neues, Digitalkompetenz und Innovationsfähigkeit als besonders wichtig. Ganze 95% geben hierbei jedoch an, dass eine gewisse Digitalkompetenz heutzutage unabdingbar ist, der einzige Erfolgsfaktor ist dies jedoch nicht. 21st Century Skills sind mehr als nur Digitalkompetenz. Vor allem Fähigkeiten aus den Bereichen Lernen & Innovation sowie Karriere- & Lebenskompetenzen sind für die Arbeitnehmer von Bedeutung um selbst zu wertvollen Mitarbeitern zu werden.

Selbstsicher in die Zukunft

Interessant ist, dass die Arbeitnehmer trotz der vielleicht auch verunsichernd wirkenden, stetigen Veränderungen selbstsicher auftreten. Bei der Frage, wie selbstbewusst man den Anforderungen der Zukunft gegenübersteht sagen durchschnittlich 84%, dass sie bereits jetzt die Kompetenzen mitbringen, die für eine digitalisierte Arbeitswelt benötigt werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies für die Arbeitgeber, sich auf moderne und digitale Arbeitnehmer vorzubereiten.

Wir bringen Sie weiter

Sie benötigen Unterstützung bei Ihren Digitalprojekten und insbesondere der Einbindung Ihrer Mitarbeiter und deren Kompetenzen? Wir bei 6PAC BRICKS sind Ihre Spezialisten, wenn es um die Entwicklung digitaler Arbeitsplätze und die damit einhergehenden, benötigten digitalen Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter geht. Sprechen Sie uns gerne an, damit wir Sie beim digitalen Wandel begleiten können.

Banken_Nachholbedarf_Digitalisierung

In puncto Digitalisierung haben Banken Nachholbedarf

Ob Amazons AWS oder Apples Apple Pay – IT-Größen bieten ihren Nutzern mittlerweile auch Service-Angebote in den Bereichen Finanzdienstleistungen und Zahlungsverkehr und setzen klassische Banken mit veralteten Geschäftsmodellen und Dienstleistungen somit unter Druck. In puncto Digitalisierung haben Banken Nachholbedarf. Das größte Problem: Veraltete Technik und historisch gewachsenen Strukturen hindern Banken die Möglichkeiten auszuschöpfen, die ihnen die Digitalisierung bietet.

Rückstände in diversen Kategorien

Wie groß der Nachholbedarf bei Banken tatsächlich ist hat das Management- und Technologieberatungsunternehmen Capco untersucht. Sowohl Kunden als auch Führungskräfte von mehr als 100 Kreditinstituten wurden zu ihren Einschätzungen und Erfahrungen über den Stand der Digitalisierung bei Banken befragt. Das ernüchternde Ergebnis: In allen Kategorien (Kundenerlebnis, Angebot, Wertschöpfungskette, Industrialisierung der Kredite) hinken Banken anderen Branchen hinterher.

Keine lückenlosen Geschäftsvorgänge

Kunden erwarten von Finanzdienstleistern heutzutage ein nahtloses Nutzererlebnis über verschiedene Kanäle hinweg. Obwohl ganze 65% der untersuchten Banken im Kreditbereich zwar mehrere Kundenkanäle anbieten, geben nur 13% der Kunden an, dass sie ihre Geschäftsvorgänge lückenlos über die unterschiedlichen Kanäle hinweg abschließen können.

Bankkunden legen nicht mittelbar Wert auf Art und Anzahl der Vertriebskanäle, sondern erwarten ein kundenzentriertes, konsistentes und lückenloses Erlebnis über diverse Kanäle und Touchpoints. Banken hängen den Trends anderer Branchen hinterher.

Studienautor und Capco Experte Frank Hein

Auch Effizienzvorteile und Verbesserungen des Kundennutzen durch künstliche Intelligenz bleiben bei vielen Banken ungenutzt. Nur knapp ein Drittel gibt an, Machine Learning und künstliche Intelligenz an der Schnittstelle zum Kunden zu nutzen.

Erhebliche Mängel entlang der Wertschöpfungskette

Nur die Hälfte der befragten Kreditinstitute gibt an, dass Kreditbearbeitungsprozesse modularisiert und digitalisiert sind. Positiv ist jedoch, dass immerhin 75% der Anbieter zwischen komplexen und einfachen Produkten unterscheidet und Banken somit die Möglichkeiten haben, Prozessstraßen zu nutzen. Das Konsolidierungspotenzial von ähnlichen Abläufen wird von den meisten Banken also genutzt.

Papierlose Kredite sind Zukunftsmusik

Wer auf papierlose Kredite wartet muss weiter Geduld haben, denn nur 8% der Banken nutzen IT-Systeme, die gänzlich in den Kreditprozess integriert sind und keine redundante, manuelle Eingabe von Daten erfordern. Zum Großteil verfügen die Banken schlichtweg über zu alte, nicht effiziente und nicht integrierte IT-Systeme. Rund 35% verwenden nach wie vor Papierakten anstatt einer digitalen Ablage. „Die Altlasten sind teilweise dramatisch“, beschreibt Capco-Partner Oliver Geiseler den gegenwärtigen Zustand.

Expertise im Bereich Finanzdienstleistungen

Neben unter anderem Versicherungen, Stadtwerken und Kommunikationsanbietern gehören auch Kreditinstitute zum Kundenstamm von 6PAC Bricks. Als kompetenter Ratgeber, mit dem Wissen um die komplexen Herausforderungen unterschiedlicher Branchen und Geschäfte, geben wir Impulse für innovative Lösungen, mit denen Sie sich in einem dynamischen Umfeld erfolgreich durchsetzen können. Dieses „Business Enablement“ stellen wir in den Mittelpunkt unseres Handeln. Kontaktieren Sie uns

Angst vor Jobverlust durch Digitalisierung

Angst vor Jobverlust durch Digitalisierung

Der digitale Wandel und die Digitalisierung verändern unumstritten die Arbeitswelt. Die Angst vor Jobverlust durch Digitalisierung, weil zukünftig Maschinen oder künstliche Intelligenz die Arbeit von Menschen übernehmen könnten, wird dabei oft als angstreibendes Problem genannt. Wie eine aktuelle Umfrage unter Arbeitnehmern in Deutschland zeigt, sind in der Realität allerdings nur Wenige besorgt.

Mehrheit geht davon aus, dass ihre Arbeitskraft wichtig bleibt

Dies fand eine Umfrage von Respondi, im Auftrag des Video-Recruiting-Anbieters Viasto, heraus. Von den 1045 befragten Personen in ganz Deutschland geben vier von fünf (81%) an, dass sie kaum oder gar nicht besorgt seien, dass zukünftig Maschinen oder künstliche Intelligenz ihren Beruf ausführen. Die Angst vor Jobverlust durch Digitalisierung scheint demnach unbegründet. Nur knapp 4% der 18 bis 69-Jährigen sind sehr besorgt, 15% sind eher besorgt.

Digitalkompetenzen gewinnen an Bedeutung

Für die Befragten gewinnen Digitalkompetenzen zudem an Bedeutung. 95% der Teilnehmer geben an, dass die Digitalkompetenz für das heutige Arbeitsleben bedeutend ist. Ganze 96% sind davon überzeugt, dass digitale Fähigkeiten für die Zukunft absolut notwendig sein werden.

Trainings & Workshops von 6PAC Bricks

Auch wir sind davon überzeugt, dass digitale Kompetenzen der Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gelingen von Digitalprojekten sind. Gewohnte Arbeitsweisen müssen angepasst oder umgestellt, neue Denkweisen verinnerlicht und etabliert werden. Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen auf diesen neuen Wegen mit Trainings, Schulungen und Workshops. Kontaktieren Sie uns, damit wir uns gemeinsam um die Digitalkompetenz Ihrer Mitarbeiter kümmern können.

Graduation

Studierende nicht bereit für Digitalisierung

Wie gut ist Deutschland auf die Digitalisierung vorbereitet? Kaum jemand könnte diese Frage besser beantworten, als der akademische Nachwuchs, also die Arbeitnehmer/innen von morgen. Bereitet das Studium die Studierenden gut auf die digitalen Anforderungen ihrer zukünftigen Arbeitsplätze vor? Sieht der akademische Nachwuchs in der Digitalisierung mehr Chancen oder Risiken? Der Personaldienstleister Studitemps ist diesen Fragen in Zusammenarbeit mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University nachgegangen. Bei der Umfrage unter rund 22.000 Studierenden und Absolvent/innen aus ganz Deutschland wurde deutlich, dass viele von ihnen sich auf die Anforderungen der Digitalisierung am Arbeitsplatz nicht gut vorbereitet fühlen. Hierbei sind jedoch deutliche Unterschiede nach Studienfächern festzustellen.

Unterschiede nach Studienfach

Wenig überraschend: Informatikstudierende (84%), sowie Studierende der Medienwissenschaften (74%) und Ingenieurwissenschaften (67%) sehen sich deutlich besser vorbereitet als dies bei anderen Studienfächern der Fall ist. Weit abgeschlagen sind die Sprach- und Kulturwissenschaften. Nur 29,8% sind der Meinung, dass das Studium sie gut auf die Digitalisierung im späteren Berufsleben vorbereitet. Auf Platz zwei und drei folgen die Erziehungswissenschaften (33,4%) und die Lehramtsstudierenden (40%). Dies ist vor allem unter Berücksichtigung der späteren praktischen Aspekte der Berufe problematisch: Wie sollen angehende Lehrer/innen und Erziehungswissenschaftler/innen Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen, die in einer digitalen Welt aufgewachsen sind?

„Der DigitalPakt von Bund und Ländern läuft ins Leere, wenn selbst junge Lehrer nicht auf die digitalen Anforderungen vorbereitet sind. Da hilft auch kein schnelleres WLAN und digitale Whiteboards.“

Eckhard Köhn, CEO von Studitemps

Besonders auffallend (und brisant): Studierende die ein Staatsexamen anstreben, also deren Arbeitgeber später größtenteils der Staat sein wird, sehen sich am schlechtesten auf die digitalen Anforderungen vorbereitet.

Frauen weniger optimistisch als Männer

Eine weitere interessante Erkenntnis der Untersuchung zeigt, dass Frauen seltener als Männer angeben, sich gut auf die digitalen Anforderungen im späteren Beruf vorbereitet zu fühlen. Auch was die Jobchancen angeht sind Frauen weniger optimistisch: Nur 51% sehen in der Digitalisierung eine Verbesserung ihrer Chancen (Männer 64%).

Auch regionale Unterschiede erkennbar

Regional zeigt die Befragung deutliche Unterschiede. Allgemein schätzen rund drei Viertel der Studierenden die digitale Infrastruktur an den Hochschulen in Deutschland positiv ein. Besonders zufrieden ist man in Brandenburg, gefolgt von Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausstattung der Hochschulen und Universitäten sowie das moderne Lernangebot locken besonders Studienanfänger an. Um Absolvent/innen allerdings zu halten, fehlt ob die Weitsicht.

  • 1
  • 2

© 6PAC Bricks GmbH
Friedensallee 120
22763 Hamburg

Up to date bleiben mit unseren Impulsen, interessiert an einem unserer nächsten Webcasts? Schreiben Sie uns und registrieren Sie sich jetzt!