Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /var/www/web23327727/html/wp-content/themes/yootheme/archive.php on line 47

Kategorie: BRICKS

Unternehmen fehlt Vertrauen in eigene Mitarbeiter

Unternehmen fehlt das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter

Ganzen 72% deutscher (Groß-) Unternehmen fehlt das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, wenn es um die digitale Transformation geht. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Beratungsgesellschaft Etventure hervor. Während 2017 noch fast jedes zweite Großunternehmen seine Mitarbeiter für ausreichend qualifiziert hielt, die Digitalisierung voranzutreiben, sind es jetzt gerade noch rund ein Viertel.

Trainingserfolge verpuffen

Nach eigener Aussage investieren die Unternemen zwar stark in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter, jedoch verpuffen die Trainingserfolge im Betriebsalltag häufig zu schnell wieder. Den Unternehmen fehlt folglich das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, die digitale Transformation voranzutreiben. Etventure Geschäftsführer Philipp Depiereux sieht hier das Grundproblem vor allem darin, dass der notwendige Kulturwandel und disruptive Ansätze nicht ganzheitlich in den Unternehmen verankert seien.

„Die Digitale Transformation bedeutet vor allem ein Kulturwandel im Arbeiten und im Mindset, weg vom perfektionistischen ‚Ingenieursdenken‘, weg vom Fokus auf das Produkt, hin zum Kunden. Die Disruption darf nicht gescheut, sondern muss selbst herbeigeführt werden.“

Philipp Depiereux, Geschäftsführer Etventure

Selbstverschuldetes digitales Defizit

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär sieht vor allem die Unternehmen selbst in der Verantwortung. Die Digitalisierung muss die erste Priorität sein und top down implementiert werden. Je länger man wartet, desto größer wird das digitale Defizit. Das Erfolgsrezept heißt laut Etventure: Raus aus der Kernorganisation und rein in einen geschützten Raum. Nur hier können digitale Geschäftsmodelle mit neuen Methoden entwickelt, getestet und umgesetzt werden. Mitarbeiter können so neue Methoden und Agilität leben und erfahren die direkte Wirkung. Die Erfolge aus den geschützten Digitaleinheiten helfen dann andere Mitarbeiter zu begeistern und so das gesamte Unternehmen und die Kernorganisation sukzessive zu transformieren.

Die Digitalisierung funktioniert wie Tetris

Die Digitalisierung funktioniert im Prinzip wie Tetris

Kennen Sie noch Tetris? Spieler müssen bei dem Computerspielklassiker vom oberen Rand des Spielfelds herunterfallende, unterschiedlich formatierte Steine in 90-Grad-Schritten drehen und so verschieben, dass sie am unteren Rand horizontale, möglichst lückenlose Reihen bilden. Sobald eine Reihe komplett ist, verschwindet sie. Ein simples Prinzip, das im besten Fall Spaß bringt und funktioniert. Die Digitalisierung funktioniert im Prinzip wie Tetris, nur dass die Bausteine hier Infrastrukturen, eine zuverlässige, schnelle Konnektivität und Security sind.

Wie die Digitalisierung und Tetris zusammenpassen

Was das konkret für die Betroffenen bedeutet, beleuchtet Thomas van Zütphen in seiner Story „Vier Steine zum Staunen“. Beim strategischen Ansatz einer ganzheitlichen Digitalisierung müssen verschiedene Bausteine zugleich aufeinander und auf die Bedarfe des eigenen Unternehmens zugeschnitten sein. Die Digitalisierung als Ganzes gesehen ist der Kitt, der diesen Bausatz zusammenhält. Nur, wenn alles passgenau ineinandergreift, hat die Digitale Transformation gute Aussichten auf Erfolg. Anderenfalls läuft das ganze Konstrukt Gefahr, seinen Zweck nicht zu erfüllen, sollte sich nur einer der Steine als nicht belastbar erweisen. Bei der Digitalisierung geht es vor allem darum, die Bausteine Infrastruktur, Konnektivität und Security zu einem belastbaren Gerüst miteinander zu verbinden.

Strukturierte Herangehensweise

Ganz wie bei Tetris ist es auch bei digitalen Transformationsprozessen unverzichtbar, diesen ganzheitlich zu betrachten. Insellösungen bringen so gut wie nie den erhofften Erfolg. Dieser Grundsatz wird leider nach wie vor zu häufig vernachlässigt. Einem weltweiten Digital Performance Index zufolge, bei dem 343 führende Unternehmen aus acht Branchen befragt wurden, gelang es 2018 gerade einmal sechs Prozent der Firmen, mit ihren digitalen Investitionen ihre finanzielle Performance zu verbessern oder neues Wachstum zu generieren. Die überwiegende Mehrheit erzielte dagegen keinen in der Bilanz sichtbaren Mehrwert.

Planning – Acting – Implementing

Damit Ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt wird, entwerfen wir mit Ihnen Ihre Strategie zu den Themen Future Workplace, Future Communication, Compliance, Security, Prozesstransformation und Cloud.
Sie definieren Ziele, wir Konzeptionieren die Roadmaps. Ihre Vision wird unsere Mission. Lassen Sie uns gemeinsam Tetris spielen.

Die Auswirkungen der DSGVO auf die Digitalisierung

Die Auswirkungen der DSGVO auf die Digitalisierung

Vernetzte Welten, Automatisierung der Auftragsabwicklung und digitale Informationsprozesse. Die Digitalisierung soll die Arbeitswelt revolutionieren – so zumindest der Wunsch und die Vision. Und dann kam die DSGVO und auf einmal standen Verfahrensverzeichnisse, Dokumentationspflichten und Auftragsdatenverarbeitungsverträge im Fokus. Die Auswirkungen der DSGVO auf die Digitalisierung wirken auf den ersten Blick also eher negativ, aber ist das wirklich so?

Regulatorische Vorgaben sind förderlich

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Carmasec, Dienstleister für Datenschutz und Cybersicherheit, zeigen ein anderes Bild. Für die Studie „Unterstützen Cybersicherheit und Datenschutz Unternehmen bei der Digitalisierung?“, wurden von März bis Juli IT-Experten und Manager zu den Auswirkungen der DSGVO auf die Digitalisierung, sowie den Auswirkungen der Digitalisierung auf ihr Geschäftsmodell befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten (53,65 %) sieht die Datenschutzgrundverordnung dabei als förderlich für die Digitalisierung an und auch weniger medial diskutierte Vorgaben, wie z.B. das IT-Sicherheitsgesetz, bewerten zwei von drei Befragten als für die Digitalisierung positiv.

DSGVO schafft neues Bewusstsein

Zugegeben, die DSGVO hat vielen Unternehmen und Datenverantwortlichen eine Menge abverlangt. In unseren Augen wurde durch sie aber auch ein neues Bewusstsein für die Digitalisierung und den Stand der Digitalisierung im eigenen Unternehmen geschaffen. Unternehmen waren gezwungen, sich mit den vorhandenen und im Unternehmen verarbeiteten Daten zu beschäftigen. So wurde vielen der Spiegel über den tatsächlichen Stand der Digitalisierung im eigenen Unternehmen vorgehalten. Die DSGVO hat damit ein wesentliches Ziel erreicht. Sie hat in Zeiten der digitalen Transformation das notwendige Bewusstsein der CEOs für die Datensicherheit entlang der gesamten Auftragsdatenverarbeitungskette geschärft. Bislang eher technologisch ausgerichtete Bestrebungen der Digitalisierung mussten in ein ganzheitliches Gerüst eingebettet werden. Zudem mussten neben Workflowsteuerung und Prozessoptimierung auch infrastrukturelle Anpassungen zur Gewährleistung von Datensicherheits-Anforderungen vorgenommen werden. In vielen Fällen wurde erst durch die DSGVO ein neuer, digitaler Blickwinkel geschaffen.

Mangelnde Ressourcen

Um die positiven Auswirkungen der DSGVO auf die Digitalisierung weiter zu nutzen, fehlt es vielen Unternehmen jedoch an Ressourcen und Fachkräften. Die Carmasec Studie zeigt, dass 51,4 % der Befragten besorgt sind, aufgrund fehlender Fachkräfte und Ressourcen nicht ausreichend auf Cyberattacken vorbereitet zu sein. Drei bis sechs Monate (29,1 %) oder länger (30%) dauert die Suche nach geeigneten Mitarbeitern.

Woran die digitale Transformation scheitert

Woran die digitale Transformation scheitert

Nur zwölf Prozent der Unternehmen erreichen ihre Transformationsziele. Dies zeigt die Studie „Soul Searching: True Transformations Start within“ der Unternehmensberatung Bain & Company (2018). Für die Studie wurden weltweit 400 Top-Manager befragt. Woran die digitale Transformation scheitert und welche Erfolgsfaktoren es gibt, um nicht Opfer des „digitalen Darwinismus“ zu werden, wollen wir genauer unter die Lupe nehmen.

Der digitale Darwinismus

Nokia, Kodak, Blackberry. Dies sind nur drei Beispiele früherer Weltmarktführer, die der „digitalen Darwinismus“ aussortiert hat. Es wird deutlich, dass Unternehmen, die den Transformationsprozess nicht frühzeitig und umfassend angehen, scheitern. Nur den wenigsten Unternehmen gelingt es, sich von der Konkurrenz abzugrenzen. So bleiben zum Ende nur noch Mittelmaß oder Aufgeben übrig. Woran genau scheitern aber so viele Unternehmen und welche Umsetzungsrisiken liegen vor? Laut der Studie liegt es vor allem daran, dass die eigenen Mitarbeiter nicht rechtzeitig von den Führungskräften eingebunden werden und dass keine klare Strategie für Veränderungsprozesse vorliegt.

Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation

Um digitale Projekte erfolgreich umzusetzen, definieren die Berater von Bain insgesamt vier Faktoren:

Engagement – Führungskräfte müssen eine Vision entwickeln und diese auf die Sicht der Mitarbeiter herunterbrechen. Wenn die Ziele bekannt und verstanden sind, werden Probleme und Strapazen, die bei der Umsetzung auftreten können, von der Belegschaft akzeptiert.

Einbindung – Die Kommunikation mit der Belegschaft und das Einbinden von Fachwissen, das bei den Mitarbeitern eventuell im Verborgenen schlummert, sind Schlüsselrollen für die erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation. Mitarbeiter können so Verantwortung übernehmen und den Wandel aktiv mitgestalten und vorantreiben.

Unterstützung – Um neue Prozesse umzusetzen, müssen Mitarbeiter, z.B. mit Schulungen, unterstützt werden. Wer offen für neue Kompetenzen ist und diese in der Praxis anwendet, treibt den Wandel von alleine mit voran.

Leadership – Unabdingbar für den Transformationserfolg ist eine gute Führung. Die Umsetzung ist laut Bain zu 80 % für den Erfolg verantwortlich. Das Management sollte die Aufgabe nicht delegieren, sondern selbst übernehmen.

Strategie first!

Wir bei BRICKS sind davon überzeugt, dass eine klare Strategie der Schlüssel zum Erfolg ist. Damit Ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt wird, entwerfen wir mit Ihnen Ihre Strategie zu den Themen Future Workplace, Future Communication, Compliance, Security, Prozesstransformation und Cloud. Sie definieren Ziele, wir konzeptionieren die Roadmaps sodass Ihre Vision unsere Mission wird. Sprechen Sie uns einfach an!

Graduation

Studierende nicht bereit für Digitalisierung

Wie gut ist Deutschland auf die Digitalisierung vorbereitet? Kaum jemand könnte diese Frage besser beantworten, als der akademische Nachwuchs, also die Arbeitnehmer/innen von morgen. Bereitet das Studium die Studierenden gut auf die digitalen Anforderungen ihrer zukünftigen Arbeitsplätze vor? Sieht der akademische Nachwuchs in der Digitalisierung mehr Chancen oder Risiken? Der Personaldienstleister Studitemps ist diesen Fragen in Zusammenarbeit mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University nachgegangen. Bei der Umfrage unter rund 22.000 Studierenden und Absolvent/innen aus ganz Deutschland wurde deutlich, dass viele von ihnen sich auf die Anforderungen der Digitalisierung am Arbeitsplatz nicht gut vorbereitet fühlen. Hierbei sind jedoch deutliche Unterschiede nach Studienfächern festzustellen.

Unterschiede nach Studienfach

Wenig überraschend: Informatikstudierende (84%), sowie Studierende der Medienwissenschaften (74%) und Ingenieurwissenschaften (67%) sehen sich deutlich besser vorbereitet als dies bei anderen Studienfächern der Fall ist. Weit abgeschlagen sind die Sprach- und Kulturwissenschaften. Nur 29,8% sind der Meinung, dass das Studium sie gut auf die Digitalisierung im späteren Berufsleben vorbereitet. Auf Platz zwei und drei folgen die Erziehungswissenschaften (33,4%) und die Lehramtsstudierenden (40%). Dies ist vor allem unter Berücksichtigung der späteren praktischen Aspekte der Berufe problematisch: Wie sollen angehende Lehrer/innen und Erziehungswissenschaftler/innen Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen, die in einer digitalen Welt aufgewachsen sind?

„Der DigitalPakt von Bund und Ländern läuft ins Leere, wenn selbst junge Lehrer nicht auf die digitalen Anforderungen vorbereitet sind. Da hilft auch kein schnelleres WLAN und digitale Whiteboards.“

Eckhard Köhn, CEO von Studitemps

Besonders auffallend (und brisant): Studierende die ein Staatsexamen anstreben, also deren Arbeitgeber später größtenteils der Staat sein wird, sehen sich am schlechtesten auf die digitalen Anforderungen vorbereitet.

Frauen weniger optimistisch als Männer

Eine weitere interessante Erkenntnis der Untersuchung zeigt, dass Frauen seltener als Männer angeben, sich gut auf die digitalen Anforderungen im späteren Beruf vorbereitet zu fühlen. Auch was die Jobchancen angeht sind Frauen weniger optimistisch: Nur 51% sehen in der Digitalisierung eine Verbesserung ihrer Chancen (Männer 64%).

Auch regionale Unterschiede erkennbar

Regional zeigt die Befragung deutliche Unterschiede. Allgemein schätzen rund drei Viertel der Studierenden die digitale Infrastruktur an den Hochschulen in Deutschland positiv ein. Besonders zufrieden ist man in Brandenburg, gefolgt von Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausstattung der Hochschulen und Universitäten sowie das moderne Lernangebot locken besonders Studienanfänger an. Um Absolvent/innen allerdings zu halten, fehlt ob die Weitsicht.

Andere Aufgaben

Keine Zeit für Strategien: Chief Digital Officers

CDO. Schon mal gehört? Unter den Managern mit „C“ im Titel sind die so genannten Chief Digital Officers (Digitalvorstand) in den meisten Unternehmen die jüngsten ihrer „Art“ und oft noch in erster Generation vertreten. Als auserkorene Digitalchefs sollen sie eigentlich die Digitalstrategien ihrer Unternehmen umsetzen, doch wie eine aktuelle Umfrage von Egon Zehnder zeigt, müssen sie sich größtenteils ganz anderen Aufgaben widmen. Dies führt dazu, dass viele Unternehmen und auch die CDOs selbst noch immer darüber rätseln, welche Rolle Digitalvorstände eigentlich haben.

Mehr Werbung als Umsetzung

Eine Umfrage unter 107 CDOs aus 20 Ländern zeigt, dass mehr als die Hälfte (54%) der Befragten in ihrem jeweiligen Unternehmen eher für die Digitalstrategie werben muss anstatt sie tatsächlich umzusetzen. Nach eigener Einschätzung ist dies jedoch nicht die Aufgabe der CDOs. Nur 10% geben an, dass sie sich dafür verantwortlich sehen, die Firmenkultur des Unternehmens zu verändern.Vier von fünf Befragten bestätigen, dass sich die Entwicklung neuer, digitaler Unternehmenskulturen deutlich schwieriger gestaltet als ursprünglich angenommen. Und das, obwohl 75% vor Antritt ihres Jobs bewusst war, dass ihr Unternehmen für die digitale Transformation noch nicht bereit ist.  Ursache hierfür ist neben fehlender Datenintegration vor allem auch „Silo-Denken“, also das starke Abteilungsdenken in den Unternehmen.

Welche Rolle haben Digitalvorstände?

Ob die digitale Transformation gelingen kann hängt laut den Digitalchefs vor allem vom Engagement der Führungsspitze (58%) und der Unternehmenskultur (57%) ab.  Dass letzteres zu verändern derzeit noch zu den Hauptaufgaben der CDOs zählt lässt Zweifel aufkommen: Sowohl Unternehmen als auch CDOs selbst sind sich oft nicht ganz sicher, welche Rolle der Digitalvorstand eigentlich einnimmt.Wie eine Untersuchung der Unternehmungsberatung John Kerry zeigt hat nur jedes dritte der insgesamt 30 DAX-Unternehmen offiziell ein Vorstandsmitglied als verantwortlichen Digitalstrategen bestimmt. Bei den 80 M-Dax Unternehmen ist es sogar nur jedes vierte.Neben der Unsicherheit darüber, was genau ein CDO eigentlich für eine Rolle spielt, ist ein weiterer Grund hierfür der Glaube, dass Digitalisierung ein solch umfassendes Thema ist mit dem sich alle Führungskräfte befassen müssen.

VR-Brille

Digitalisierung? Automatisierung? Transformation?

Geben Sie es zu: Auch Sie haben jedes der drei in unserem Titel genannten digitalen Buzzwords schon einmal genannt ohne so ganz genau zu wissen, was sich eigentlich dahinter verbirgt oder zu wissen, wie die Begriffe inhaltlich voneinander abzugrenzen sind. Aber keine Sorge, Sie sind nicht allein. Wie eine Bitkom-Studie aus 2018 zeigt (vgl. Bitkom, Digital-Office-Index 2018) wird in 62 Prozent aller befragten Unternehmen die Digitalisierung von Papierakten mit dem Begriff „Digitalisierung“ verbunden. Zeitgleich verbinden mit dem gleichen Begriff aber auch 50 Prozent der befragten Unternehmen die „Automatisierung von betrieblichen Geschäftsprozessen“.

Auch wir können die Ergebnisse der Studie durch unsere täglichen Erfahrungen im Berufsalltag  bestätigen. Gerade zu Beginn der Gespräche mit unseren Partnern erleben wir oft, dass die Begriffe Digitalisierung und Automatisierung synonym verwendet werden. Ihnen wird fast immer eine ähnliche Bedeutung zugeschrieben. In Hinblick auf die Transformationsstrategie bedarf es jedoch einer Abgrenzung der Begriffe, denn jeder von Ihnen hat eine unterschiedliche Tragweite und nimmt unterschiedlichen Einfluss auf die Projekte.

Fangen wir am Anfang an, mit der Digitalisierung von analogen Inhalten. Dies beinhaltet im Geschäftsalltag meist das Scannen von Dokumenten, also das verfügbar machen analoger Medien in digitaler Form.

Für die Automatisierung müssen wir einen Schritt weiter gehen. Im Beispiel der Auftragserfassung zum Beispiel reicht es nicht aus, lediglich ein digitales Dokument zu erfassen. Die gesamten vorhandenen Daten des Auftrags müssen zudem ausgelesen und übernommen werden. Hierzu gehören z.B. die Lieferadresse, die bestellte Menge und weitere unternehmensspezifische Daten. Erst wenn alle Daten vorliegen und diese auf Vollständigkeit und Validität geprüft wurden lässt sich der sogenannten Workflow, also die Automatisierung des Prozesses mit technischen Lösungen, realisieren.

Ist mit einem automatisierten Prozess nun also die digitale Transformation erfolgreich abgeschlossen?

Mitnichten! Denn die digitale Transformation stellt eine viel weitreichendere Frage. Hier wird überprüft, ob der automatisierte Prozess in der heutigen Form überhaupt noch notwendig ist oder ob Alternativen sinnvoll sind. Möchte mein Kunde überhaupt noch per E-Mail bestellen oder wünscht er sich vielleicht eine Bestellmöglichkeit per App?  Hätte er gerne Live-Informationen über den Bestand der Artikel? Sind Chat-Funktionen zur schnellen Beantwortung von Fragen notwendig? Bei der digitalen Transformation geht es in erster Linie darum neue Ansätze zu finden und Probleme zu lösen. Wirklich abgeschlossen ist sie also im Prinzip nie.

Workplace IT

Modern Workplace: Mitarbeiter fühlen sich übergangen

Weltweit läuft die Digitalisierung in Unternehmen auf Hochtouren. Neun von zehn Vorgesetzen sind was den Einsatz neuer Technologien betrifft davon überzeugt, sich voll nach ihren Angestellten zu richten. Die Mitarbeiter hingegen sehen dies anders: Sie fühlen sich von ihren Chefs übergangen.

Ein weiteres Beispiel: Während 92% der Vorgesetzten angeben, dass die Workplace IT in ihrem Unternehmen fortschrittlich genug sei, wird dies nur von 68% der Angestellten unterschrieben. Der Grund für diese Diskrepanzen? Vorgesetze fragen die Belegschaft schlichtweg zu wenig nach ihren Bedürfnissen und Erfahrungen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Our status with tech at work: It‘s complicated“ (PwC), der eine Befragung von 12.000 Führungskräften und Mitarbeitern aus Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten aus acht Ländern zugrunde liegt.

Die Auswirkungen dieses Verhaltens sind sowohl in der Arbeitsqualität als auch beim Betriebsklima zu spüren. Denn obwohl 73% der Angestellten angeben, dass sie von Tools wüssten, die die Arbeit erleichtern würden, werden diese Informationen von den Vorgesetzen nicht abgefragt. 46% der Arbeitnehmer stimmen der Aussage zu, dass ihre Technologiekenntnisse nicht genügend gewürdigt werden.

Ein weiterer Aspekt der Studie betrifft das Thema Lernen: Betriebsangehörige verstehen durchaus, dass sie sich für die Digitalisierung neue Fähigkeiten aneignen müssen. 54% wissen, dass sie in den kommenden Jahren „signifikantes Training“ brauchen um Schritt halten zu können. Hierbei sind sie im Schnitt dazu bereit, 15 Stunden pro Monat für Schulungen aufzubringen. In Deutschland liegt dieser Wert mit 10 Stunden deutlich weiter unten. Besonders motivierend sind für die Mitarbeiten die Option des beruflichen Aufstiegs (37%), die Hoffnung auf eine bessere Teamarbeit (34%) und schlichtweg die Erkenntnis, dass sie an ihrem individuellen Arbeitsplatz das Bedürfnis danach haben (29%).

PwC gibt auf Grundlage der Ergebnisse vier Ratschläge, mit denen Vorgesetzten die Einstellung ihrer Angestellten zur Digitalisierung besser verstehen und somit die Digitalisierung in ihrem Unternehmen vorantreiben können:

Die Studie untermauert auch, dass die digitale Kommunikation noch längst nicht dort angekommen ist, wo sie sein sollte. Nur ein knappes Viertel der Befragten gibt sich mit einer rein digitalen Interaktion zufrieden. Nach wie vor steht der „Human Touch“ für Viele im Vordergrund. Man möchte sich lieber persönlich an die KollegInnen wenden und Hilfe bei Problemen bekommen. Knapp 56%, also mehr als jeder zweite Mitarbeiter, sind davon überzeugt, dass digitale Technologie ihre menschlichen Kontakte einschränkt. In einigen Fällen sind digitale Lösungen jedoch beliebt. Bei knapp 50% der Angestellten wird z.B. das Updaten persönlicher Informationen die für die Personalabteilung notwendig sind, oder das Einreichen von Urlaubsanträgen bevorzugt digital erledigt.

1. Achten Sie darauf, wie ihre Mitarbeiter Technologie erleben

Vorgesetze müssen verstehen, was ihre Angestellten sich von IT-Lösungen versprechen und wie man sie zum Lernen motiviert. Nur wenn IT-Lösungen und Nutzererfahrungen zusammen betrachtet werden wird Technologie zum Unterstützer und Kern des Arbeitsalltags.

2. Verstehen Sie, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt jedes Einzelnen verändert

Um Prozesse zu verstehen und effizienter zu gestalten müssen Entscheider die Menschen hinter den Prozessen kennen. Wo und wie arbeiten sie? Welche Unterschiede gibt es bei der Bearbeitungsdauer innerhalb der Belegschaft? Es muss die Perspektive aller Beteiligten beleuchtet und einbezogen werden.

3. Treffen Sie keine einsamen Entscheidungen und lassen Sie die Belegschaft mitreden

Beziehen Sie Mitarbeiter aus allen Ebenen in die Planung, Auswahl und das Design von Tools ein. Nur so können sie erkennen, welche Mitarbeiter die digitale Transformation positiv beeinflussen können.

4. Bringen Sie Ihren Mitarbeitern nahe, dass lebenslanges Lernen künftig unabdingbar ist und etablieren Sie unterschiedliche Lernkulturen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wachsen auch die Anforderungen im Job. Mitarbeiter müssen sich mit kontinuierlichen Lernprozessen auseinandersetzen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass jeder Mitarbeiter anders lernt. Etablieren Sie deshalb verschiedene Lernmöglichkeiten und belohnen Sie die Lerner für ihren Aufwand.

Notes2Office

From Notes to Office

In vielen Unternehmen steht die Migration von IBM Notes in die Microsoft Office Welt an.

Während der Umzug der Postfächer meist einfach und mit einer Vielzahl erprobter Werkzeuge von statten geht, ist der Korb der über Jahrzehnte gewachsene Notes Anwendungen eine Herausforderung.

Dabei lassen sich die Faktoren für eine erfolgreiche Migration in die Cloud klar benennen:

  • Think global
    Die Erwartungshaltungen in den Fachabteilungen an die Ergebnisse der Notes Migration sind oft unterschiedlich. Während der eine Bereich auf Kontinuität und einer möglichst direkten Migration von Anwendungen setzt, will ein anderer Collaboration und aktive Intranets. Diese Strömungen im Projekt sollten an zentraler Stelle gesammelt und in eine einheitliche Migrationsstrategie münden
  • Keep it simple
    Die Migration und Einführung des Digital Workplace ist immer eine Chance zur Konsolidierung der vorhandenen Datenbanken. Die Anzahl lässt sich unser Erfahrung nach gut um die Hälfte reduzieren. Gleichzeitig sollten möglichst einfache Lösungen im Sinne einer einheitlichen Plattform aufeinander abgestimmt werden.
  • Innovate
    Eine Notes Migration ist so individuell und facettenreich wie Ihr Unternehmen. Wichtig ist ein kontrolliertes Ausprobieren innerhalb agiler, überschaubarer Pilotprojekte um den eigenen Kurs zu bestimmen
  • Motivate
    Bei Migrationen geht es weniger um neue Technologien, sondern darum, Menschen mit auf die Reise zu nehmen. Erfolgreiche Pilotprojekte machen Mitarbeitern die Vorteile schnell sichtbar und Lust, weitere Anwendungen umzusetzen.

Lassen Sie sich von unseren Ideen und Erfahrungen inspirieren, gerne vereinbaren wir ein erstes persönliches Gespräch oder einen Webcast.

Xmas Bild

HoHohohohohohoho* merry Christmas

Die Digitalisierung kann viel, aber eine smarte und zuverlässige Zusammenarbeit von Menschen ist immer die Voraussetzung für Erfolg.
Wir haben gemeinsam mit Ihnen 2018 viel geschafft und danken Ihnen für das gute Teamwork. Unser Geschenk an uns alle ist dieses Jahr die Unterstützung der Initiative KIDS FOR IT mit sechs programmierbaren Robotik Bausätzen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie bald den Rechner ausschalten und entspannt in die Weihnachtszeit starten können. Ein schönes Weihnachtsfest! Und wir freuen uns auf ein spannendes 2019 mit Ihnen, mit vielen neuen Aufgaben und interessanten Zukunftsthemen.

Ihr Team der Bricks
Roboter

weitere Infos

Bricks Icon

Der optimale Digital Workplace

Der optimale Digital Workplace ist ein entscheidender Baustein der digitalen Transformation im Unternehmen, denn er verändert die Art und Weise, wie Ihre Mitarbeiter ihren Aufgaben nachgehen und mit Kollegen zusammenarbeiten. Das ist einer der Schlüssel zu deutlich mehr Produktivität und Effizienz. Dabei kommt es auf folgende Faktoren an, die Sie beim Start einer Digitalstrategie berücksichtigen sollten.

  • Think global
    Die Erwartungshaltungen in den Fachabteilungen an eine Digitalstrategie sind oft unterschiedlich. Ein Bereich setzt auf Mobilität, ein anderer auf Collaboration und aktive Intranets. Diese Strömungen im Projekt sollten an zentraler Stelle gesammelt und in eine einheitliche Strategie münden
  • Keep it simple
    Die Einführung des Digital Workplace ist immer eine Chance zur Konsolidierung vorhandener Systeme. Die Anzahl der Tools lässt sich unserer Erfahrung nach gut um die Hälfte reduzieren. Gleichzeitig sollten möglichst einfache Lösungen im Sinne einer einheitlichen Plattform aufeinander abgestimmt werden.
  • Innovate
    Die Digitale Transformation ist so individuell und facettenreich wie Ihr Unternehmen. Wichtig ist ein kontrolliertes Ausprobieren innerhalb agiler, überschaubarer Pilotprojekte um den eigenen Kurs zu bestimmen
  • Motivate
    Bei Digital Workplace Projekten geht es weniger um neue Technologien, sondern darum, wie Menschen zukünftig zusammenarbeiten. Erfolgreiche Pilotprojekte machen Mitarbeitern die Vorteile schnell sichtbar und Lust, weitere Anwendungen umzusetzen.
  • Paradigm
    Nicht zuletzt muss die Digitalstrategie vom Management vorgelebt und kontinuierlich vermarktet werden, um einen nachhaltigen Erfolg zu sichern

Hintergrundstudie der Crisp Reseach im Auftrag der Citrix Systems GmbH: The Digital Workplace Value

  • 1
  • 2

© 6PAC Bricks GmbH
Friedensallee 120
22763 Hamburg

Up to date bleiben mit unseren Impulsen, interessiert an einem unserer nächsten Webcasts? Schreiben Sie uns und registrieren Sie sich jetzt!